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8. März 2020

Skiweekend FMT 1./2. Februar 2020 in Braunwald

Barbara Hinnen

Skiweekend FMT 1./2. Februar 2020 in Braunwald

Samstag kurz vor 7.00 Uhr fuhren Jöggi, Daniela, Ernst, Manuela, Beat, Marcel, Peter und Barbara mit dem TV Bus in Samstagern ab. In Linthal angekommen hiess es Schuhe wechseln, Ski und Gepäck nicht vergessen und ab zur Braunwaldbahn, welche uns in die Höhe brachte. Oben an der Bergstation angekommen mussten wir dieses Jahr unsere Ski bis rüber zur Piste tragen, und sobald alle bereit waren fuhren wir die kurze Abfahrt bis zur Talstation der Gondelbahn. Via Grotzenbühl Bergstation und einer ersten richtigen Abfahrt auf einer noch sehr harten Piste ging es rauf zum Gumen Berggasthaus, wo wir unser Gepäck deponierten und uns einen Kaffee gönnten. Derweil trafen auch noch die zwei Nachzügler Jolanda und Res ein. Auf einer schon etwas weicheren Piste ging es runter Richtung Seblen-Sessel, wo wir dann restlichen Vormittag die immer weicher werdenden Pisten genossen. Nach und nach setzten sich die ersten ab, zum Sonne geniessen und Mittagessen. Sie hatten dem Rest einen sonnigen Tisch im Restaurant auf dem Seblengrat reserviert, so konnten wir alle die frühlingshaften Temperaturen geniessen, etwas essen, ein Nickerchen machen, Kaffee trinken, …. Frisch gestärkt ging es wieder auf die Piste, entgegen dem Wetterbericht hielt sich der Wind bisher brav zurück. Im Bächital war die Piste noch schön hart, durch die heranziehenden Wolken war die Sicht aber teilweise prekär, so dass wir uns nach einigen Abfahrten entschieden die Pisten am Selben unsicher zu machen. Mitte Nachmittag, als die ersten Beine müde wurden, verschoben wir uns an den Gumen. Der Wind wurde stärker und erste Regentropfen befeuchteten die Luft. Nach und nach wurde die Gruppe auf der Piste kleiner, bis dann gegen 16.00 Uhr auch die letzten genug hatten und der Schnee waagrecht durch die Luft gewirbelt wurde.

Aus personellen Gründen nimmt das Berggasthaus Gumen dieses Jahr keine Übernachtungen an, ausser die schon getätigten Reservation aus dem Sommer. So waren wir die einzigen Gäste und konnten uns in der Schlafräumen ausbreiten, und hatten die alleinige Aufmerksamkeit von Koch und Service. Während wir uns zuerst Apéro und anschliessend ein feines Abendessen gönnten, wurde der Sturm draussen stärker und stärker, dazu regnete es inzwischen waagrecht. Bei Kaffee, Dessert und einigen Runden Tschau-Sepp unterhielten wir uns prächtig und erlösten gegen 23.00 Uhr das Personal und verkrochen uns in die Schlafsäcke.

Sonntagmorgen, der Sturm hat nachgelassen, leider regnet es bis auf 1’900 m. ü. M rauf, da macht Skifahren keinen Spass. Also genehmigten wir uns ein gemütliches, ausführliches Frühstück bevor wir uns auf die einzige Abfahrt des heutigen Tages wagten. Da dieses Wochenende auch noch Hornschlittenrennen ist, entschieden wir uns eine Pause im Ziel im Hüttenberg zu machen und die Festwirtschaft etwas zu unterstützen. Wir stärkten uns mit Kaffee, Crèpes und Raclettebrot, und empfingen die Renn-Hornschlitten mit gebührendem Applaus. Der Regen wurde nicht weniger, und langsam wurde es kalt. Also machten wir uns auf, brachten die letzten Meter Piste hinter uns und liessen uns von der Standseilbahn ins Tal bringen. So endete das Skiweekend einige Stunden früher als geplant.

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