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Turnfahrt FMT vom 07./08.09.2019

Bericht: Doris Baumann
Reiseleitung: Rolf Flury

Turnfahrt FMT vom 07./08.09.2019

Am Samstagmorgen um 8.50 Uhr traf sich eine kleine Gruppe unternehmungslustiger Turnerinnen und Turner. Mit dem TVS Bus ging die Fahrt Richtung Österreich. Im Glarnerland gabs den ersten Kaffeehalt. Frisch gestärkt ging die Reise weiter nach Hörbranz (A)
In der Brennerei Prinz hatten wir eine spannende Führung und wissen nun, warum der Brand so fein ist und diese schöne Farbe hat (gäll Daniela). Bei der anschliessenden Degustation konnte von den über 100 Produkten alles probiert werden. Jolanda hat fast alles degustiert und Res hat die Gläser alle brav leer getrunken, …Hicks!
Im Restaurant Rose nebenan haben wir uns ein feines Mittagessen genehmigt. Wieder Jolanda:“ Ich nehme die halbe Portion“, dafür eine riesige Portion Apfelküchlein zum Dessert. Res probierte die besoffene Helene, mh…!
Da Niemand wirklich Lust auf Schwimmen im Hallenbad hatte, fuhren wir direkt nach Dornbirn und genossen die freie Zeit mit einem Apéro an der Sonne oder shopping im hübschen Städtchen.
Duch eine der grösssten Schluchten Mitteileuropas, die Rappenlochschlucht, gelangten wir zur Walsersiedlung Ebnit auf 1000 m.ü.M.
Da sind auch Steffi undJöggi zu uns gestossen. Nach der Bettenverteilung und kurzem Frischmachen gings durch die Schlucht zurück nach Dornbirn. Mit der Seilbahn in 5 Minuten auf 976 m.ü.M. hinauf zum Karren.
Wow! Eine unglaubliche Aussicht auf die Schweizer Berge, den Bodensee und die Ebene rund ums Rheindelta bis hinüber nach Lindau.
Das Nachtessen schmeckte uns allen und wir verbrachten einen gemütlichen Abend an diesem schönen Ort. Die tolle Aussicht lud zum fötelen ein. Nur konnte das Gruppenfoto, wegen zwei nicht schwindelfreien Frauen, nicht auf der Aussichtsptlattform gemacht werden. Jä nu!
Zurück mit der Seilbahn, die enge Schlucht hinauf und schon bald kehrte Nachtruhe ein. Nur das Knarren und Knacken der Betten und Wände war immer wieder zu hören. Oder war es doch das Schnarchen der Männer?
Nach einem einfachen Zmorgen gings nebenan in die Scheunen-Turnhalle zum Bogenschiessen. Der Ort war zum Glück trocken, es regenete, aber doch eher ungemütlich kalt.
Der Profi Pfeilbauer Fabian zeigte uns mit viel Geduld, wie man den Pfeil ins Schwarze trifft. Es war sehr spannend einmal eine andere Sportart auszuprobieren. Die Frage kam auf, warum Bogenschiessen keine Turnfestdisziplin ist. Es zeigten sich doch ganz neue Talente. Unsere Top Apfel-Schützenkönigin heisst Steffi. Die Nerven bis zum Schluss im Robin Hood Ausstechen behielt Daniela (wenn das im Schleuderball auch so gut klappen würde…) Bravo für so viel Frauenpower!
Der 15 Minütige Aufstieg zum Restaurant Alpenrose wärmte unsere kalten Glieder wieder auf.
Bei sehr leckerem Zmittag genossen wir das Zusammensein und die nette Bedienung.Die Portionen sind so richtig östereichisch gross, aber ein Dessert findet doch noch Platz, gäll Res! Nur die Nebelschwaden über den Wiesen und Bäumen trübte die Aussicht.
Und schon hiess es Abschied nehmen und mit Bus und PW ging die Fahrt zügig zurück in die Heimat. Am Zoll hatten wir grosses Glück, mussten all die gebrannten Wasser und die „Birne in der Birne“ nicht verzolllt werden. (Glück gehabt, Manu!)
Nach einem letzten Kaffeehalt im Glarnerland kommen alle etwas müde aber zufrieden zu Hause an.
Ein ganz herzliches Dankeschön an Rolf für die gemütliche Turnfahrt ( für einmal stimmt der Begriff!). Trotz kurzfristiger Absage hast Du uns eine schöne Reise ermöglicht.
Die feinen Brände werden uns noch einige Zeit an dieses Wochenende zurück denken lassen.

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