Turnfesterfolg der Männerriege Samstagern
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Vorstandsreise 2018

Dani Wüest

Aare, Rosengarten, Tramdepot. Oder: Kornhaus, Marzili-Quartier, Gurten. Oder: Zytglogge, Bundeshaus, Bären-Park. Spätestens nach dem Lesen dieser neun Stichworte dürfte klar sein, dass das diesjährige Vorstandsreisli in unsere Bundeshauptstadt nach Bern führte.

Wir schreiben den Samstag, 21. Juli. Nicht allzu früh, dafür aber überpünktlich, trifft sich der alte und der neue Vorstand des Turnvereins samt Anhang beim Schulhaus Samstagern. Das Reiseziel ist zunächst (und traditionsgemäss) nur den Organisatorinnen Anina und Patrizia bekannt. Daher dauert es auch nicht lange, dass während der Fahrt über mögliche Ziele spekuliert wird: Gehen wir nach Basel, ins Emmental oder doch in die Westschweiz?
Nun – da die Einleitung dieses Berichtes bestimmt gelesen wurde 😉 – ist es nicht mehr überraschend, dass keine dieser Vermutungen unser Ziel war. Anvisiert wurde der Bahnhof Bern. Dort angekommen, machen sich teilweise bereits erste ungute, ja sogar nervöse und etwas bedrückende Gefühle breit, denn einige starteten mutig ohne Zmorge in den Tag und mussten beinahe Hunger leiden, andere befürchteten schon, dass sie sogar in der Freizeit von der Arbeit verfolgt würden. Doch keine Bange! Offenbar soll im obersten Stock des SBB-Gebäudes ein Apéro für uns bereitstehen, was sämtliche Besorgnisse bereits im Keime ersticken könnte.
Tatsächlich ist nach den ersten Häppchen nichts mehr von diesen Unbehagen zu spüren – im Gegenteil: Momentan lässt vielmehr der etwas auffällig schwarz gekleidete Mann, welcher uns den Apéro vorbereitet hat, Böses erahnen. Er gehört nämlich zum Escape-Room-Team und wird uns in den folgenden zwei Stunden gruppenweise fordern, indem er uns in abgeschottete Räume entlässt, die nur verlassen werden können, wenn die Gruppe als Team alle Rätsel löst. Nebst der Schwierigkeit der Rätsel kommt die Zeitbeschränkung von einer Stunde hinzu, um sich die Freiheit wieder zu erkämpfen. Diese Challenge übersteht überraschenderweise nur die Gruppe um Dani erfolgreich, die anderen scheiterten alle an der Zeit (und am Stolz, sich nicht für eine einfachere Variante entschieden zu haben 😉 ).
Nach getaner Arbeit ist es nun Zeit, die Unterkunft in Beschlag zu nehmen. Dafür nehmen wir Kurs auf die (denkmalgeschützte!) Jugendherberge von Bern, welche sich gleich unterhalb des Bundeshauses an der Aare befindet und sehr gepflegt daherkommt (der Erweiterungsbau wurde erst im März dieses Jahres eingeweiht). Hier gönnen wir uns eine kleine Pause, ehe uns schon wieder ein Hüngerchen plagt – kein Wunder, ist es doch schon fast 18 Uhr! Die Verwöhnung unseres leiblichen Wohles überlassen wir der Crew des alten Tramdepots gleich beim Bären-Park, wo das Bier hausgebraut ist und gleich in Fässchen bestellt werden kann. Nach dem wunderbaren Nachtessen machen wir uns auf einen Verdauungsspaziergang, um den Abend dann bei einem Schlummi würdig ausklingen zu lassen.
Das Programm am Sonntagmorgen setzt sich niveauvoll fort, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Auf dem Berner Hausberg, dem Gurten, stärken wir uns für den Tag. Der reichhaltige Brunch lässt wirklich keine Wünsche offen: Neben den bereits bereitstehenden Gipfeli, Zöpfen, Konfis, Früchte, Eier, Speck usw. verspricht uns der Kellner, dass im Laufe des Vor- und des frühen Nachmittags weitere Gänge hinzukommen würden, wie beispielsweise ein Sonntagsbraten, diverse Kuchen, Glaces etc. Doch halt, wir können doch nicht den ganzen Tag mit essen verbringen! Tatsächlich müssen unsere beiden Chefinnen hier den Riegel schieben und – sehr zur Enttäuschung einiger Kollegen – bekanntgeben, dass wir nicht den ganzen Nachmittag auf dem Gurten verbringen werden. In der Stadt soll nämlich vor einiger Zeit ein Fuchs sein Unwesen getrieben und dabei Spuren hinterlassen haben, welche die Firma Foxtrail gesammelt und wieder in Bern verteilt hat; einfach ein bisschen besser erkennbar. Mit drei Teams sollen wir nun versuchen, die Spur des Fuchses nicht zu verlieren, sämtliche Rätsel zu knacken und alle versteckten Botschaften zu finden. Dadurch entdecken wir viele, uns bisher unbekannte Ecken und Quartiere der Stadt.
Erfreulicherweise sind alle der richtigen Spur gefolgt und im Ziel angekommen (Beweis: siehe Fotos). Bevor wir uns nun wieder auf die Rückfahrt nach Samstagern machen, lassen wir die zwei Tage bei einem Feierabendbier Revue passieren und bedanken uns ganz herzlich bei Thomas und Simi fürs stets sichere und angenehme Fahren sowie natürlich bei Anina und Patrizia für die tadellose Organisation dieser wunderbaren Vorstandsreise. Merssi viumau!!

 

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